Thomas Glavinic: "Gebrauchsanweisung zur Selbstverteidigung“

Thomas Glavinic: "Gebrauchsanweisung zur Selbstverteidigung“

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Thomas Glavinic: "Gebrauchsanweisung zur Selbstverteidigung“

Wing Tsun bedeutet »Ewiger Frühling« Judo und Boxen, Kung Fu und Jiu-Jitsu, Krav Maga oder MMA: Kurse für Selbstverteidigung sind so populär wie nie zuvor. Jede Frau und jeder Mann kann irgendwann im Leben Ziel einer Attacke werden, ob mit Worten, Fäusten oder Waffen. Der preisgekrönte Autor Thomas Glavinic zeigt, wie man diesem Tag gelassener entgegensieht. Kenntnisreich und provokant schreibt er über Konzentration und Gegenwehr; darüber, wie man Selbstvertrauen trainiert und Konflikten elegant aus dem Weg geht. Er erzählt von Meistern der Kunstfertigkeit wie Bruce Lee oder Keith Kernspecht. Und von seiner eigenen Suche nach der richtigen Technik.

Thomas Glavinic kam als Dreizehnjähriger zum ersten Mal mit Kampfsport in Berührung, als er sich in ein Karatestudio einschrieb. Kinderkurse wurden zu der Zeit noch nicht angeboten; zweimal wöchent­lich stand er mit seinem weißen Gürtel neben zwanzig Erwachsenen in einer muffigen Trainingshalle und übte den Mai-Geri und den Achtfachen. Mit sechzehn probierte er Taekwondo aus; später widmete er sich nach einer kurzen Judophase und ein paar Boxeinheiten dem Jiu-Jitsu. Schließlich landete er beim Wing Tsun, das der Legende nach von der besten Schülerin einer chinesischen Nonne erfunden wurde und höchst effektiv ist. Bei dem nicht Größe oder Gewicht, sondern Geschicklichkeit und Geschmeidigkeit entscheiden. Glavinic' Erfahrungsbericht ist ein unterhaltsamer Überblick über Selbstverteidigungssysteme und ihre Anwendung im Alltag. Pointiert weist er die Unterschiede zwischen Kampfsport und Kampfkunst aus. Blickt nach USA und Asien, nach Brasilien und Israel. Schildert die Psychologie von Kämpfen. Und zeigt, dass oft genug verbaler Widerstand ausreicht.

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren. 2008 erschien sein Debüt „Carl Haffners Liebe zum Unentschieden“. Es folgten u.a. die Bücher „Die Arbeit der Nacht« (2006), „Das bin doch ich“ (2007), das auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand, „Das Leben der Wünsche“ (2009) und „Das größere Wunder“ (2013). Thomas Glavinic erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Seine Romane sind in 25 in Sprachen übersetzt; mehrere wurden für die Bühne adaptiert, „Der Kameramörder“ (2001) und „Wie man leben soll“ (2004) fürs Kino verfilmt. Glavinic lebt in Wien und Rom. 2016 erschien sein Roman „Der Jonas­Komplex“.

A5, 224 Seiten, Flexocover mit Klappen
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